emotionen puuuur!

Was für ein Wochenende – emotionales Durcheinander vom Feinsten! Erzählenswertes ist dermal definitiv keine Mangelware…!

Beginnen wir am Anfang des Wettkampfwochenendes – Samstag, 11. Januar 2014 – abgesehen davon, dass es logischerweise ein “Gameday” war, war es der Geburtstag von Nati. Umarmungen wurden verteilt en masse. Die Kuschellaune flachte aber dann ab, als es hiess, sich auf den bevorstehenden Ernstkampf zu konzentrieren. Nebst den wichtigen Dingen, wie Ruhm und Ehre standen noch weitere Dinge im Mittelpunkt – so unter anderem die Wiedergutmachung nach der letzten Heimniederlage gegen die Redants oder auch das wieder näher kommen an die Leaderposition. Zudem konnte, sofern sie wollte, die ganze Welt beim Spiel zusehen, denn der Fight wurde auf dem Webstream von Swiss Sport TV live via Internet ins Netz und somit in jeden Haushalt übertragen – eine Prämiere zugleich.

Zur für Winterthur ungewohnten Anspielzeit um 19.00 Uhr sollte dann das Spiel angepfiffen werden. Kurioses gabs aber schon vor dem Pfiff der Unparteiischn – knallhart und rücksichtslos  outete die Winterthurer Speakerin kurz vor dem Schlachtruf Buntis Parkierkünste – Obwohl sie ein LU-Auto(nummernschild) ausrief, wusste jeder dass Seraina’s Auto gemeint war und an einer Stelle Platz genommen hatte, die wohl etwaaaaaas unpassend war…
Wie dem auch war, das Spiel begann dann doch rechtzeitig.  Die falschparkierte Karre und daraus resultierenden  kurzen Lacher kratze aber nicht an unserer Konzentration. Wir spielten ein sehr gutes erstes Drittel und lagen 2:0 in Front. Das Duell Fisch-Ameise war aber wie erwartet hart umkämpft. Das Zweite drittel war für uns leider kein Spiegelbild des ersten – gleich 0:4 ging’s an die Einheimischen. Diesem Rückstand schwammen wir bis am Schluss nach. Wir schossen zwar noch zwei Tore bei 6:5 und waren nahe am Ausgleich, doch wir konntenden Turbo rückblickend klar zu spät zünden.

Weiter ging’s am Sonntag. Das zu diesem Zeitpunkt noch etwas wichtigere Spiel stand auf dem Programm. Verlieren verboten – sonst platzt der Traum von der Cuptitelverteidigung in Bern. Mit neuer Motivaiton und vielleicht auch einwenig Wut in den Fischbäuchen tauchten wir um 16 Uhr in der GBC in Chur auf. Draussen war regelrechts Playoff-Feeling zu spüren – es war sehr warm und  beim Blick auf die schönsten derzeit leider schneemassenfreie Berge der Welt konnte man meinen, der Frühling und somit die Playoff stünden vor der Turnhallentür. Ab 18 Uhr ging es dann auch ähnlich zu und her, wie in den Playoffs. Es stand viel auf dem Spiel. Diese Nervosität war dann doch auch im ersten Drittel spürbar – immerhin wusste Bunti vor dem Heimspiel, wo ihr Automobil richtig zu parkieren war :). Zurück zum Spiel – so richtig viel Gutes wollte uns nicht gelingen. “Magic-Hands-Heini” retteten uns in machen Situationen und bewahrten die Null auf der Anzeigetafel. Es stand zu Drittelsende noch immer 0:0, entgegen unseren Hoffnungen, dass wir früh in Führung gehen können. Geduld behalten und besser spielen, lautet dann die Devise für den Mittelabschnitt. Plötzlich fasst sich Flurina ans Kämpferfischherz und schoss gleich zwei Tore nacheinander. Es lief von nun an besser. Über das ganze Spiel hingesehen, waren wir dannach ein Team – besonders Freude hatten wir auch daran, dass Manu endlich ihr langersehntes und hart verdientes Comeback geben durfte und dieses dann auch gleich noch mit einem Tor krönen konnte! Am Ende stand ein deutliches 8:1 auf der Tafel und die Freude über den Cupfinaleinzug gross! Erleichterung machte sich spürbar breit!

Was für ein Wochenende – emotionales Durcheinander vom Feinsten!

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wer feiert eine vorweihnachtsparty in Rotkreuz?

«Leader vs. Viertplatzierter» | «Bürgi vs. ihren Stammverein» | «RHB vs. ZUG» | «Ulber, Marti, Zwinggi, Putzi vs. Bircher, Bürgi, Mischler» | «Ostschweiz vs. Zentralschweiz» | «orange/schwarz vs. blau/weiss»

Das Duell am kommenden Samstag kann aus unzähligen weiteren Blickwinkeln betrachtet werden. Es war in der Vergangenheit immer eine äusserst heisse Begegnung. Im Oktober trennten sich die Teams mit 6:3 für die piranhas. Zug war zu Saisonbeginn sehr stark, in den letzten Partien hat sich aber einen leichten Abwärtstrend bei den Zentralschweizerinnen eingeschlichen. Wie wird es am Samstag sein? Können die Bünderinnen in der Heimhalle  der Zugerinnen Punkte stehlen? Oder wird Helene Bircher in Natiform ihren Kasten reinhalten? Hat Flurina Marti ihren Höhenflug, den sie als bezauberndes aktuelles Covergirl im Unihockeymagazin unihockey.ch zelebriert, bereits angesetzt? Fragen über Fragen. Antworten wird es am Samstagabend geben. Klar ist, dass die Churerinnen mit gewetzten Schaufeln auflaufen werden und alle Flossenkraft daran setzen, als Leader-Fische in die Nati-Pause zu kraulen.

Das Spiel gilt als letzter Formtest für die Weltmeisterschaften und wird am Samstag, 30. November 2013 um 19.00 Uhr in der Sporthalle Dorfmatt in Rotkreuz angepfiffen.

Headerbild: André Burri