piranha goes Gothenburg

7 Piranha’s wollten die Herren WM im schwedischen Göteborg live miterleben. Am Freitag begann bereits um 4.45 Uhr frühmorgens das kurze Abenteuer, auf das wir uns schon sehr lange gefreut haben. Um 4.00 Uhr schockte uns jedoch schon eine SMS der Swiss, die uns darüber informierte, dass unser Flug ‘gecancelled’ wurde. Die Flugverschiebung betraf jedoch aufgrund eines Streikes den Rückflug – also nochmals Glück gehabt. So hoben wir um 8.35 Uhr Richtung Brüssel ab, um dort auf den Flug Richtung Göteborg umzusteigen. Der 2. Schockmoment folgte, als wir wegen des stürmischen Wetters in Brüssel erst um 9.50 Uhr landeten und unser Weiterflug nach Göteborg eigentlich um 9.35 Uhr gestartet wäre. Sommertraining sei Dank – mit einem laaaangen Sprint zum Gate sassen wir glücklicherweise kurz darauf doch noch auf unseren Plätzen im Flugzeug Richtung Göteborg. Am Mittag landeten wir dann schliesslich in Schwedens zweitgrösster Stadt, leider jedoch ohne das Gepäck von Mirca und Katri (Das Gepäck wurde erst am Samstag direkt in die Halle geliefert). Am Flughafen trennten sich dann fürs erste unsere Wege: Tiia und Mia kamen bei einer schwedischen Kollegin unter, Mirca und Katri haben zusammen mit Eija und noch einer Kollegin eine Wohnung gemietet und Lara, Bunti und Manu teilten sich gemeinsam mit Mischi Wiki ein Hotelzimmer.

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Bevor wir uns dann auf den Weg Richtung Scandinavium machten, vergnügten wir uns mit Shopping und einem gemütlichem Essen. Danach schauten wir uns die beiden Viertelfinalspiele von Tschechien und der Schweiz an. Nach den Spielen machten wir noch einen kurzen Abstecher zum schönen Weihnachtsmarkt im Lisebergspark. Am Samstag standen wir schon früh auf, da wir die Zeit nutzen wollten und machten uns auf zum Shoppen. Einige waren darin ziemlich erfolgreich und reisten schliesslich mit doppelt so viel Gepäck nach HauseJ.

Die Zeit verging wie im Flug und schon wurde das erste Halbfinal-Spiel zwischen Tschechien und Finnland angepfiffen. Das Spiel war sehr unterhaltsam und unsere Finnen-Fraktion war natürlich sehr zufrieden mit dem Resultat und dem daraus resultierenden Einzug in den WM Final. Das zweite Halbfinal-Spiel raubte uns dann ebenfalls den Atem – nur leider nicht im positiven Sinne. Kaum hatten wir unsere Plätze eingenommen und auf ein (mindestens möglich lange) ausgeglichenes Spiel gehofft, zeigte die Anzeigetafel 3:0 für den Gastgeber an. Schnell mussten wir einsehen, dass es (mal wieder) nichts wird mit dem Finaleinzug der Schweiz. Die Schweden spielten schlicht und einfach als kämen sie von einem anderen Stern. Nach dem Spiel besuchten wir den Weihnachtsmarkt etwas länger und fanden uns schliesslich im Riesenrad Göteborgs wieder. Wir haben es sehr geschätzt, einmal nur Zuschauer zu sein und die Tage zu geniessen. Am Weihnachtsmarkt gab es aber diverse Spiele, bei denen man Süssigkeiten in Übergrösse gewinnen konnte. „Glust“ und Ehrgeiz waren geweckt und Manu beschloss am Stand der Riesentoblerone ihr Glück einmal zu versuchen. Manu ging an den Stand, setzte auf ein Feld, und wir schauten gebannt auf das grosse Rad. Der Zeiger blieb doch tatsächlich auf dem von Manu gekauften Feld stehen. Wir stiessen einen Jubelschrei aus, und Manu gewann die Riesentoblerone. Von da an gab es Toblerone zum Z’nüni, zum Z’Vieri und zum Bettmümpfali. 🙂

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Später gingen wir in Göteborgs Nachtleben noch etwas auf Entdeckungsreise, endeten jedoch „nur“ in einem gemütlichen Englischen Pub. Am Sonntagvormittag freuten wir uns sehr auf die beiden anstehenden Spiele und hofften natürlich auf einen siegreichen Abschluss der Schweizer Nationalmannschaft. Leider wurden wir wieder enttäuscht. Dennoch liessen wir uns unsere Laune nicht vermiesen und genossen das in Perfektion ausgeübte Unihockey, welches Finnland und Schweden im entscheidenden Spiel auf den Parkett zauberte. Nach dem Finale gingen wir asiatisch essen und danach besuchten wir die Player’s Party und hatten gemeinsam einen sehr lustigen Abend. Nach wenigen Stunden Schlaf mussten wir bereits wieder zum Flughafen und unser abwechslungsreicher Trip neigte sich bereits dem Ende zu. Wir wussten dass irgendetwas noch schief laufen musste, anders geht dies bei uns Piranha’s grundsätzlich nie. Und kurz bevor wir zu glauben trauten, dass wir die Heimreise ohne Probleme hinter uns bringen würden, wurde uns in Frankfurt, wo wir zwischengelandet waren, mitgeteilt dass unser Flugzeug überbucht sei und wir höchst wahrscheinlich nicht alle planmässig nach Zürich fliegen können. Die Leute am Check-in müssen uns die „I-am-not-amused-Blicke“ angesehen haben und plötzlich hiess es, dass unsere siebenköpfige Gruppe geschlossen und planmässig nach Zürich fliegen würde, obwohl wir nur 6 gültige Tickets hatten. Ein Lufthansa-Mitarbeiter überbrachte Manu dann die freudige Botschaft dass sie kurzerhand im Cockpit mitreisen darf. Das Angebot wurde natürlich dankend angenommen und so landeten wir pünktlich in Zürich. Wir haben den Kurzurlaub in Göteborg sehr genossen und hatten viel Spass. Zusätzlich sind wir nun noch mehr motiviert zum trainieren, weil wir wissen wie unglaublich gut unsere Sportart ausgeübt werden kann…

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