Zürii schloh!

Dieses Wochenende steht für die NLA ganz klar unter dem Motto „Zürii schloh“!

Wir haben in einem klaren Bündner Berggewässer zwei Piranhas getroffen, Freunde der bekannten Steinböcke Gian und Giachen. Die beiden Fische parodieren sehr gerne ihre gehörnten Freunde. So meinten sie dann auch:

„He hesch khört, miar müand das Wuchaend aba in da Nebel go Amaisa und blau-gelbi-ex-Röckli-Frau fressa“ – „Was, aba in da Nebel?“ – „Jo, aba in da Nebel. Ma sait döt duna gebis an Art Zwüschawelt. Wenn dia ufaluagen gsehns üs nid und Berga grad gar nid. Ma sait, si gsechen nid amol dr blaui Himmel“ – „Und döt aba müan miar grad zwei Mol, gspunna!“ – „Gspunna!“

Einen Video der Konversation können wir leider nicht zeigen, aber immerhin ein Bild:
(Und hier noch ein Gratis-Tipp: Skiferien in Graubünden😉 )

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Bildquelle: graubuenden.ch

piranha goes Gothenburg

7 Piranha’s wollten die Herren WM im schwedischen Göteborg live miterleben. Am Freitag begann bereits um 4.45 Uhr frühmorgens das kurze Abenteuer, auf das wir uns schon sehr lange gefreut haben. Um 4.00 Uhr schockte uns jedoch schon eine SMS der Swiss, die uns darüber informierte, dass unser Flug ‘gecancelled’ wurde. Die Flugverschiebung betraf jedoch aufgrund eines Streikes den Rückflug – also nochmals Glück gehabt. So hoben wir um 8.35 Uhr Richtung Brüssel ab, um dort auf den Flug Richtung Göteborg umzusteigen. Der 2. Schockmoment folgte, als wir wegen des stürmischen Wetters in Brüssel erst um 9.50 Uhr landeten und unser Weiterflug nach Göteborg eigentlich um 9.35 Uhr gestartet wäre. Sommertraining sei Dank – mit einem laaaangen Sprint zum Gate sassen wir glücklicherweise kurz darauf doch noch auf unseren Plätzen im Flugzeug Richtung Göteborg. Am Mittag landeten wir dann schliesslich in Schwedens zweitgrösster Stadt, leider jedoch ohne das Gepäck von Mirca und Katri (Das Gepäck wurde erst am Samstag direkt in die Halle geliefert). Am Flughafen trennten sich dann fürs erste unsere Wege: Tiia und Mia kamen bei einer schwedischen Kollegin unter, Mirca und Katri haben zusammen mit Eija und noch einer Kollegin eine Wohnung gemietet und Lara, Bunti und Manu teilten sich gemeinsam mit Mischi Wiki ein Hotelzimmer.

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Bevor wir uns dann auf den Weg Richtung Scandinavium machten, vergnügten wir uns mit Shopping und einem gemütlichem Essen. Danach schauten wir uns die beiden Viertelfinalspiele von Tschechien und der Schweiz an. Nach den Spielen machten wir noch einen kurzen Abstecher zum schönen Weihnachtsmarkt im Lisebergspark. Am Samstag standen wir schon früh auf, da wir die Zeit nutzen wollten und machten uns auf zum Shoppen. Einige waren darin ziemlich erfolgreich und reisten schliesslich mit doppelt so viel Gepäck nach HauseJ.

Die Zeit verging wie im Flug und schon wurde das erste Halbfinal-Spiel zwischen Tschechien und Finnland angepfiffen. Das Spiel war sehr unterhaltsam und unsere Finnen-Fraktion war natürlich sehr zufrieden mit dem Resultat und dem daraus resultierenden Einzug in den WM Final. Das zweite Halbfinal-Spiel raubte uns dann ebenfalls den Atem – nur leider nicht im positiven Sinne. Kaum hatten wir unsere Plätze eingenommen und auf ein (mindestens möglich lange) ausgeglichenes Spiel gehofft, zeigte die Anzeigetafel 3:0 für den Gastgeber an. Schnell mussten wir einsehen, dass es (mal wieder) nichts wird mit dem Finaleinzug der Schweiz. Die Schweden spielten schlicht und einfach als kämen sie von einem anderen Stern. Nach dem Spiel besuchten wir den Weihnachtsmarkt etwas länger und fanden uns schliesslich im Riesenrad Göteborgs wieder. Wir haben es sehr geschätzt, einmal nur Zuschauer zu sein und die Tage zu geniessen. Am Weihnachtsmarkt gab es aber diverse Spiele, bei denen man Süssigkeiten in Übergrösse gewinnen konnte. „Glust“ und Ehrgeiz waren geweckt und Manu beschloss am Stand der Riesentoblerone ihr Glück einmal zu versuchen. Manu ging an den Stand, setzte auf ein Feld, und wir schauten gebannt auf das grosse Rad. Der Zeiger blieb doch tatsächlich auf dem von Manu gekauften Feld stehen. Wir stiessen einen Jubelschrei aus, und Manu gewann die Riesentoblerone. Von da an gab es Toblerone zum Z’nüni, zum Z’Vieri und zum Bettmümpfali.🙂

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Später gingen wir in Göteborgs Nachtleben noch etwas auf Entdeckungsreise, endeten jedoch „nur“ in einem gemütlichen Englischen Pub. Am Sonntagvormittag freuten wir uns sehr auf die beiden anstehenden Spiele und hofften natürlich auf einen siegreichen Abschluss der Schweizer Nationalmannschaft. Leider wurden wir wieder enttäuscht. Dennoch liessen wir uns unsere Laune nicht vermiesen und genossen das in Perfektion ausgeübte Unihockey, welches Finnland und Schweden im entscheidenden Spiel auf den Parkett zauberte. Nach dem Finale gingen wir asiatisch essen und danach besuchten wir die Player’s Party und hatten gemeinsam einen sehr lustigen Abend. Nach wenigen Stunden Schlaf mussten wir bereits wieder zum Flughafen und unser abwechslungsreicher Trip neigte sich bereits dem Ende zu. Wir wussten dass irgendetwas noch schief laufen musste, anders geht dies bei uns Piranha’s grundsätzlich nie. Und kurz bevor wir zu glauben trauten, dass wir die Heimreise ohne Probleme hinter uns bringen würden, wurde uns in Frankfurt, wo wir zwischengelandet waren, mitgeteilt dass unser Flugzeug überbucht sei und wir höchst wahrscheinlich nicht alle planmässig nach Zürich fliegen können. Die Leute am Check-in müssen uns die „I-am-not-amused-Blicke“ angesehen haben und plötzlich hiess es, dass unsere siebenköpfige Gruppe geschlossen und planmässig nach Zürich fliegen würde, obwohl wir nur 6 gültige Tickets hatten. Ein Lufthansa-Mitarbeiter überbrachte Manu dann die freudige Botschaft dass sie kurzerhand im Cockpit mitreisen darf. Das Angebot wurde natürlich dankend angenommen und so landeten wir pünktlich in Zürich. Wir haben den Kurzurlaub in Göteborg sehr genossen und hatten viel Spass. Zusätzlich sind wir nun noch mehr motiviert zum trainieren, weil wir wissen wie unglaublich gut unsere Sportart ausgeübt werden kann…

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Auch unsere U21A versucht sich auf Eis

Um 12:45 Uhr trafen wir uns im Sportzentrum in Flims. Mit voller Freude machten wir uns ans Anziehen der Eishockeyausrüstung, was sich aber schnell als nicht so einfach herausstellte. Trotzdem konnten wir pünktlich um 13:30 Uhr auf dem Eis stehen, wenn auch am Anfang mit ein wenig wackligen Beinen.

Nach einer kleinen Aufwärmübung konnte das Spiel endlich beginnen. Mit viel Körpereinsatz – von der einen mehr von der anderen weniger – gaben wir unser Bestes. Erschöpft und sicher mit ein paar blauen Flecken mehr gingen wir nach 2 Stunden Spielzeit hungrig unter die Dusche. Anschliessend genossen wir noch ein feines Nachtessen zusammen.

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Gelungener Team-Tag

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Diesen Sonntag standen bei uns für einmal nicht die Unihockeystöcke und-bälle im Vordergrund. Am Vormittag trafen wir uns in einem Lokal von unserem Sponsor Cafe Merz zu einem ausgiebigen und leckeren Brunch. Viele tolle Gespräche über die erfolgreiche Vergangenheit (untermalt mit einigen lustigen Fotos) aber auch Zukunft konnten geführt werden.

Am Nachmittag machten wir uns auf ins Prättigau. Ziel der kurzen Fahrt war die Eishalle in Grüsch. Dort angekommen schnappte sich jede Spielerin eine Hockeytasche und auf gings in die Garderobe (die zum Glück ein wenig geheizt war…). Dort wartete bereits die erste grosse Herausforderung auf uns: Anziehen der Ausrüstung:-)

Auf dem Eis machten alle einen mehr oder weniger guten Eindruck. Vor allem unsere beiden Trainerinnen Nati und Mirca liefen zur Hochform auf. Wir sind uns sicher, dass sie auch auf dem Hallenboden noch eine super Figur machen würden…;-)

Der Tag war ein voller Erfolg und hat uns allen sehr viel Spass gemacht!

Oktoberfest Chur 2014

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Am Freitag, 24.10.2014 war es wieder soweit, die NLA-Fische nahmen nach 2013 zum zweiten Mal am Oktoberfest in Chur teil!

Die Tore der Stadthalle wurden um 17 Uhr geöffnet, doch weit und breit keine Spur der Piranhas. Wo haben sie sich nur versteckt? – Bei den teaminternen Frisööösen natürlich! Jede wollte sich von ihrer schönsten bayrischen Seite zeigen.
Beim Eintreffen in der Stadthalle war das Administrative schnell geregelt und es wurde auch nicht bemerkt, dass noch nicht alle Fische 18 Jahre alt waren. Aber über diese fehlenden 0.2 bis 2 Monate muss man auch nicht diskutieren. Bier ist schliesslich ab 16, basta!!

oktoberfest14_01Nach und nach trudelten auch diejenigen ein, die Freitags gerne Überstunden leisten (WTF?!). Erfreulicherweise fand auch Alt-Fisch Säbi Arpagaus den Weg ins Bierzelt (<3-lichen Dank Sofia fürs Lauro hüten).
So waren die beiden Piranha-Tische mit 22 feschen Madel in Dirndl oder Lederhosn komplett besetzt.

Die Mass-Krüge wurden gestemmt und Weisswürste & Brezen geschlemmt. Das Gelände konnte dank bolognesischer Unterstützung ohne Probleme inspiziert werden. Je später es wurde, desto atemloser wurde gesungen und getanzt. Um 23 Uhr war der ganze Spuk leider schon wieder vorbei, ganz nach dem Motto “Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät…”. Einige Piranhas zogen noch weiter Richtung Welschdörfli an die After-Party, andere machten sich mit vielen tollen Erinnerungen an einen lustigen und unterhaltsamen Abend auf den Weg nach Hause.

Eines ist klar, Oktoberfest, wir kommen wieder!!!! (Sofern wir es schaffen, einen Tisch zu ergattern…)

U19 WM 2014: Tag 6

Schweiz gegen Finnland

Der Favorit auf dem Papier war klar. Unsere Motivation war aber dadurch noch viel grösser. Schon am vorigen Abend bereiteten wir uns vor. Das tägliche „gute Nacht“-Video, das Grüsse von Trainern, Eltern oder Mitspielerinnen beinhaltete, motivierte uns zusätzlich. Am Morgen war eine Stunde früher Tagwache. Heute freute ich mich riesig aufzustehen. Die Anspannung und die Vorfreude waren gross. Um 14:00 Uhr ging es dann los. Das Spiel war hart umkämpft. Wir spielten uns immer wieder zurück und gaben nicht auf. Leider war das Glück nicht auf unserer Seite und die Enttäuschung nach dem Spiel war gross. Jedoch müssen wir das Spiel jetzt abhacken und uns auf morgen konzentrieren. Am Abend hatten wir nun noch Zeit uns zu sammeln und mit dem Team die Zeit zu geniessen. Morgen geben wir nochmals alles, denn wir haben noch eine Rechnung zu begleichen. So schnell geben wir uns nicht geschlagen! Und mit den angereisten Fans ist alles möglich!

VIELEN DANK AN UNSERE SUPER FANS!!

 

 

 

U19 WM 2014: Tag 5

Top oder Flop

zopfHeute ging es nur um das Eine: Den Einzug ins Halbfinal. Die Stimmung am Morgen war noch entspannt und locker. Um 11:00 Uhr trafen unsere Fans im Hotel ein und wir konnten die Zeit mit der Familie und den angereisten Freunden geniessen. Sie bekamen einen Einblick in unser Leben während der Weltmeisterschaft. Nach dem Mittagessen hatten wir nochmals Freizeit um uns individuell auf das Spiel gegen die Slowakinnen vorzubereiten. Meine Zimmerkameradin Patrizia Leone von den Red Ants und ich machten es uns nach einem kleinen Spaziergang im Zimmer gemütlich. Dann war es auch bald schon wieder 16:30 Uhr und die Theorie stand vor der Tür. Wir bekamen wieder klare Anweisungen, jedoch hatten wir heute Mühe diese umzusetzen. Die 100%-ige Überzeugung unserer Spielzüge fehlten. Dank einem Goal am Ende des zweiten Drittels (39:59) konnten wir mit einem Unentschieden in die Pause gehen. Alles oder nichts! Wir kämpften nun nochmals härter und gaben nicht auf! Schlussendlich hat es sich ausgezahlt und wir gewannen noch 6:4. Das zeigt einmal mehr, dass ein Spiel erst nach 60 Minuten zu Ende ist und nicht früher. Was klar ist, dass wir für morgen nochmals mindestens zwei Gänge raufschalten müssen. Die Karten jedoch sind neu gemischelt und alles ist möglich!

HOPP SCHWIIZ!

U19 WM 2014: Tag 4

Neuer Tag, neuer Gegner, neues Spiel

Wie die ganze Woche schon war um 9:15 Frühstück und danach wieder freie Zeit. Einige lernten wieder, andere lagen nochmals ins Bett und nochmals andere gingen ein wenig an die frische Luft, um sich zu bewegen. Die Stimmung war gut und jede freute sich auf das Spiel am Abend. Bewusst war uns jedoch schon lange, dass es ein hartes Spiel werden wird und wir von Beginn an bereit sein müssen.
Am Nachmittag war die Ruhe vor dem Sturm. Jede war nochmals ein wenig für sich und bereitete sich vor. Bevor wir um 17:25 Uhr zur Halle abfuhren, bekamen wir noch einen leichten Lunch.
In der Halle angekommen bereiteten wir uns wie gewohnt auf das Spiel vor. Dann ging es schon los.
Schweden konnte in der 4. Minute bereits in Führung gehen. Wir hatten jedoch einige Sekunden später eine Antwort darauf. Von da an schossen sich die Schwedinnen leider in Führung und gaben diese auch nicht mehr aus der Hand. 3:11 war das Endresultat. Unsere tollen und zahlreich angereisten Fans unterstützten uns das ganze Spiel durch kräftig.
Nun geht es aber schon wieder weiter. Das nächste Spiel wird in weniger als 24 Stunden angepfiffen. Daher ist das Schwedenspiel bereits wieder aus unseren Köpfen und wir konzentrieren uns nun darauf, die Slowakinnen zu schlagen.  

U19 WM 2014: Tag 3

Spieltag = Freudetag
Mit einem sehr auswahlreichen und leckeren Frühstück starteten wir in Tag 3! Am Vormittag konnten wir die Zeit nutzen um zu lernen oder um ein wenig zu dösen. Um 11:00 Uhr war Theorie angesetzt und über den Mittag hatten wir noch ein letztes Training bevor es am Abend ernst galt. Wir wussten nicht, wie Ungarn spielen wird, da wir nie ein Vorbereitungsspiel gegen sie hatten. Die Vorsätze waren jedoch klar: Volle Konzentration, volles Tempo und volle Freude. Beim Spiel gingen wir dann bereits früh in Führung und setzten die Vorsätze gut um. 15:0 war das Endresultat. Jedoch heisst dies nichts mehr als 2 Punkte.

Morgen wird ein anderer Wind wehen. Im Gegensatz zu heute starten wir morgen als Aussenseiter gegen Schweden. Wir werden alles geben um auch Spiel 2 zu gewinnen und unsere Qualitäten umzusetzen.Bild

 

 

U19 WM 2014: Tag 1 und 2

TAG 1
Am Montag um 13:00 Uhr gings los. Wir besammelten uns am Flughafen in Zürich und machten uns mit dem Flugzeug auf den Weg richtung Berlin. Von da an führte unsere Reise drei Stunden mit dem Car nach Wolsztyn, wo unser Hotel lag. Wir konnten unsere Zimmer beziehen, auspacken und hatten Zeit, uns ein wenig einzuleben. Nach dem Nachtessen um 20:30 Uhr waren wir bereits so müde, dass wir schon bald die Lichter löschten.

TAG 2
Heute morgen wurden wir von der Sonne am strahlend blauen Himmel geweckt. Nach einem Footing am Vormittag, hatten wir dann Zeit um ein wenig in der Stadt zu bummeln und die Gegend zu erkunden. Ausser der Mahlzeiten, dem theoretischen Input, dem Training und der Eröffnungsfeier am Abend sind wir ziemlich frei mit der Gestaltung unserer Freizeit. Das heutige Training ist unsere zweitletzte Generalprobe, bevor es morgen Abend um 19:00 Uhr gegen Ungarn ernst gilt.

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